Legasthenie in Ausbildung und Studium

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Legasthenie – kein Problem

Die Industrie- und Handelskammer berücksichtigt Legasthenie, wobei zur Bestätigung auch ein älteres Attest ausreicht. Damit der Nachteilsausgleich gewährt werden kann, muss ein entsprechendes Formular ausgefüllt und angegeben werden, was für die Prüfung benötigt wird (z.B. Zeitzuschlag, Lesegeräte,….). Anschließend wird der Antrag geprüft. Ein Vermerk über die Gewährung eines Nachteilsausgleichs findet sich im Abschlusszeugnis nicht. Die Rechtschreibung bei schriftlichen Prüfungen wird bei allen Prüflingen nicht bewertet.

Bei der Handwerkskammer ist es ähnlich geregelt, es handelt sich bei der Gewährung des Nachteilsausgleichs aber um Einzelfallentscheidungen.

Für den Bereich der Universitäten besteht ebenfalls die Möglichkeit – nach gestelltem Antrag – einen Nachteilsausgleich bei Prüfungen zu erhalten. Auch hier wird die Realisierung des Nachteilsausgleichs im Abschlusszeugnis nicht erwähnt. Im Gegensatz zu den IHK- und Handwerkskammerprüfungen wird für die Uni jedoch ein aktuelles Gutachten über das Vorliegen einer Legasthenie benötigt.