Soft skills sind gefragt – Meine 4 Tipps für die Schule

Spaß am Lernen, Neugier, gute Freunde und ein gesundes Selbstbewusstsein sind Faktoren, die deinem Kind den Alltag in der Schule sehr erleichtern. Neben einer positiven Grundeinstellung, guten schulischen Leistungen und einem sicheren Grundwissen sind auch die sogenannten Soft Skills ganz erheblich für den Schulerfolg verantwortlich.

Auf diese Soft Skills legen LehrerInnen wert

Soziale Fähigkeiten oder sogenannte Soft Skills bilden das Gerüst, auf dem der schulische Erfolg erst möglich wird, sowohl bei der mündlichen Mitarbeit als auch bei Klassenarbeiten. Neben einer entsprechenden Intelligenz und der Unterstützung durch die Eltern sind die Soft Skills der Schlüssel zum Erfolg. LehrerInnen und künftige AusbilderInnen oder DozentInnen sind sich einig, dass die folgenden sozialen Fähigkeiten für einen Erfolg in Schule, Ausbildung und Beruf unerlässlich sind.

  • Pünktlichkeit
  • Teamfähigkeit
  • Einsatzbereitschaft
  • Belastbarkeit
  • Achtsamkeit
  • Zuverlässigkeit
  • Durchhaltevermögen
  • Frustrationstoleranz
  • Kommunikationsfähigkeit
  • selbständiges Arbeiten

So trainiert dein Kind seine Soft Skills

Soziale Fähigkeiten entwickeln sich nach und nach, sie können nicht, wie Vokabeln oder das Einmaleins, einfach auswendig gelernt werden. Trotzdem gibt es eine Reihe von Spielen und Übungen, die zu einer Verbesserung der Soft Skills führen. Welche für dein Kind am besten geeignet sind, musst du selbst herausfinden. Du wirst es merken, wenn ihr spielt.

Mit Soft Skills läuft es besser.

1. Entspannte Aufmerksamkeit fördern

Der Druck, der auf unseren Kindern liegt, ist groß. Ständig werden sie dazu ermahnt, sich besser zu konzentrieren und genau aufzupassen. Dabei geht ihnen die Fähigkeit verloren, ihre Gedanken schweifen zu lassen und damit die Gesamtwahrnehmung zu verbessern, beziehungsweise sich einen Überblck zu verschaffen.

Spiel: Stelle dich mit vier oder fünf Personen im Kreis auf und werft euch spontan einen Ball oder ein Kissen zu. Das ist einerseits keine große Herausforderung, andererseits muss dein Kind ständig aufpassen, ob es den Ball bekommt.

2. Mentale Flexibilität trainieren

Um reflexartige Reaktionen zu stoppen und körperliche Prozesse zu steuern, muss dein Kind sich mit seinen Gefühlen und Reflexen auseinandersetzen. Je bewusster dein Kind seine Gedanken und Empfindungen äußert, desto überzeugter ist es auch davon. So baut es emotionale Stabilität auf.

Spiel: Auf jede Frage soll dein Kind mindestens drei verschiedene Antworten geben. Das erreicht es, indem es gründlich nachdenkt und neben der ersten, spontanen Überlegung noch weitere mögliche Alternativ-Antworten findet. Fragen können alles sein, zum Beispiel: Wie sieht die Welt in 10 Jahren aus? Welchen Namen soll ein neues Automodell bekommen? Warum mögen Kinder keinen Spinat?

3. Verantwortung übertragen und Positives wertschätzen

Es ist sicherlich nicht einfach, in der Erziehung immer das richtige Maß zu finden. Schließlich unterscheiden sich die Kinder stark voneinander, und was beim einen passt muss längst nicht für alle gelten. Trotzdem ist es wichtig, Kinder individuell zu fordern und Leistungen ehrlich anzuerkennen. Das macht stolz und führt auch dazu, dass dein Kind sein Handeln überdenkt.

Überlegt euch gemeinsam Aufgaben, die in der Familie erledigt werden müssen. Dann wird ein Plan erstellt, wer was wann macht. Nach einiger Zeit wird über das Ergebnis diskutiert.

4. Gesellschaftsspiele sind immer gut

Für den Teamgeist und die Kommunikation, aber auch für die Frustrationstoleranz und das Durchhaltevermögen eignen sich zahlreiche Gesellschaftsspiele. Plane wöchentlich einen Spieleabend ein, bei dem alle zusammensitzen und sich für ein oder zwei Stunden mit einem Spiel vergnügen. Neben den Soft Skills fördert das auch das Familiengefühl.

Viele Gesellschaftsspiele fördern auch das Lesen oder Rechnen. So schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe.

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