starke Kinder

Starke Kinder

Ohne Frage sind Schuljahre für Kinder prägend. Sie sind anstrengend, herausfordernd, frustrierend und beglückend – sie sind etwas für starke Kinder. Nicht nur die vielen guten Erfahrungen, die sie in dieser Zeit machen, sondern auch die Krisen, bleiben oft unvergesslich. „Weißt du noch, dass dein erster Vortrag eine Katastrophe war? Kannst du dich noch an den Lehrer erinnern, der niemals Einsen oder Zweien gegeben hat? Und als du am Wandertag kein Geld, kein Essen, kein Smartphone und keine Busfahrkarte eingesteckt hattest?“ Solche und andere Erlebnisse haben einen Einfluss darauf, wie sich Kinder entwickeln. Können sie einen Misserfolg verkraften, gelingt es ihnen, eine Schwächephase zu überwinden oder geben sie immer wieder auf?


Stärke hat viele Gesicher – unterstützen Sie Ihr Kind beim Starkwerden.

Hinfallen gehört dazu

Alle Eltern wollen ihre Kinder stark machen, ihnen den Weg ins Leben zu einfach wie möglich zu machen. Doch Misserfolge zu verkraften macht auch stark, das wieder Aufstehen zu üben, sich nicht kleinkriegen zu lassen und nicht alles persönlich zu nehmen. Gelingt es Ihrem Kind, sich Schritt für Schritt den Aufgaben zu stellen, wird es auch immer mehr Erfolgserlebnisse erleben. Das wiederum macht Mut, es beim nächsten Mal wieder zu versuchen. Ganz wichtig ist, seine sogenannten soft skills zu trainieren, die erwiesenermaßen später im Leben sehr zum Erfolg beitragen.

Unterstützen Sie Ihr Kind, aber zeigen Sie ihm auch, dass es weder alles bekommen kann noch immer Recht hat. Es ist nicht schlimm, auch mal an andere zu denken, ihnen den Vorrang zu lassen und die eigenen Wünsche zurückzustecken. Und auch Fehler und Misserfolge können sehr dazu beitragen, dass Kinder stark werden. Immer dann, wenn sie aus eigene Kraft einen zweiten Versuch wagen und dieser gelingt, bleibt der Erfolg als prägendes Ereignis für immer in Erinnerung. Diese 8 Tipps fürs Selbstbewusstsein können auch Ihrem Kind helfen, stark und resilient zu werden.

Eltern können nicht immer helfen

Unklare Ängste, denen Sie nicht beikommen, gehören in die Hände von Fachleuten. Beispielsweise wenn sich das Blackout immer wiederholt, obwohl Sie bereits einiges probiert haben. Manchmal sind Eltern eben einfach machtlos und sollten das auch akzeptieren. Schulpsychologen, niedergelassene Kindertherapeuten oder Jugendpsychiater, Psychologen oder Pädagogen in den örtlichen Erziehungsberatungsstellen haben viel Erfahrung mit Ängsten und kommen oft schnell auf den Punkt. Zögern Sie nicht zu lange bei diesen Fachleuten einen Termin auszumachen, denn Ängste setzen sich gerne fest. Dann wird es immer schwieriger, ihnen beizukommen.