Kinderzimmer aufräumen: 7 Tipps gegen das Chaos

Kinderzimmer aufräumen!

Der Schreibtisch ist wichtig fürs Lernen. Nur an einem aufgeräumten, störungsfreien und hellen Arbeitsplatz kann Ihr Kind seine Hausaufgaben zügig und fehlerfrei erledigen, Chaos im Kinderzimmer stört dabei nur. Viele Kinder haben aber keine Lust zum Kinderzimmer aufräumen.

Kinder müssen Ordnung erst lernen

Wenn Kinder schlecht organisiert sind, immer wieder Hausaufgaben vergessen oder Materialien nicht finden, spiegelt sich dies nicht selten auch in ihrem Kinderzimmer wieder. Ihr Zustand von Spielsachen, Bücherregal und Arbeitsplatz ist oft selbsterklärend. Doch wer will schon freiwillig das Kinderzimmer aufräumen? Die äußere Ordnung spiegelt dann das innere Chaos, in dem leicht Dinge vergessen oder verschusselt werden. Helfen Sie Ihrem Kind durch ein klar strukturiertes und möglichst aufgeräumtes Kinder- oder Arbeitszimmer dabei, seine innere Ordnung zu finden.

Beim direkten Arbeiten ist Ihr Kind auf einen ordentlichen, gleichbleibenden, eigenen Lernbereich angewiesen. Grundsätzlich sollte der Arbeitsplatz oder Schreibtisch in einem ruhigen Raum liegen und trotzdem bei Bedarf den Kontakt zu einem Elternteil ermöglichen.

Hier lernt es sich eher schlecht.

7 Tipps gegen das Chaos im Kinderzimmer

Am besten ist es, wenn es täglich nach dem Arbeiten den Schreibtisch leerräumt, so dass er am nächsten Tag gleich benutzbar ist. Nur die wirklich notwendigen Arbeitsmaterialien sollten darauf liegen bleiben. Ein Füller, ein Bleistift, ein Radiergummi, ein Lineal und Buntstifte braucht es sowieso für die meisten Tätigkeiten. Am leichtesten geht das Ordnung halten, wenn alle Dinge ihren festen Platz haben.

Tipp 1: Zweites Mäppchen

Bei sehr unordentlichen Kindern kann es nicht schaden, wenn ein zweites, komplett ausgestattetes Mäppchen ausschließlich für die Hausaufgaben benutzt wird. So bleibt das „Schulmäppchen“ im Ranzen und kann nicht aus Versehen am nächsten Tag vergessen werden.

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Tipp 2: Pappordner sorgen für Ordnung

Wenn der Schreibtisch weitgehend leer sein soll, muss Ihr Kind seine Bücher und Hefte an einem anderen Platz aufbewahren. Dieser sollte vom Schreibtisch aus gut erreichbar sein. Wichtig ist auch, dass die Schulsachen sich nicht mit den Spielsachen vermischen. Ein eigenes Regal über dem Schreibtisch oder ein Rollschrank darunter, bieten meist ausreichend Platz für alle schulischen Materialien.

Tipp 3: Fächer verschiedenen Farben zuordnen

Für kleine Chaoten ist es hilfreich, die Schulfächer farblich zu unterteilen. Meistens wird schon in der Schule jedem Unterrichtsfach eine eigene Farbe zugewiesenen. Diese sollten Sie zuhause unbedingt beibehalten. In entsprechend markierten, farbigen Pappordnern findet zum Beispiel alles für Kunst, Sport, Mathe, Deutsch, Sachkunde oder Musik Platz.

Jedes Fach hat eine eigene Farbe.

Tipp 4: Aufräumen als Ritual

Räumen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind regelmäßig zu den Schulferien die Regale auf, so dass für den Schulstart nach den Ferien alles an seinem richtigen Platz ist und Ihr Kind sich ohne Ablenkung auf die Schule konzentrieren kann. Verknüpfen Sie diese Großaufräumaktionen jeweils mit einem schönen Event.

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Tipp 5: Trennen Sie spielen und arbeiten

Besonders Grundschulkinder haben noch sehr viele Spielsachen, mit denen sie sich beschäftigen. Sie brauchen daher in ihrem Kinderzimmer neben dem Arbeitsplatz unbedingt auch eine Möglichkeit, angefangene Spiele stehen lassen zu können. Egal ob es sich dabei um eine Lego-Burg, eine Bastelarbeit oder aufgeschlagene Bücher handelt. Richten Sie daher im Kinderzimmer unbedingt eine Spielecke auch für Schulkinder im ein.

Tipp 6: Klapptisch für besondere Projekte

Wenn der Platz im Kinderzimmer knapp wird, können Sie einen ausklappbaren, stabilen Tisch an der Wand befestigen. Mit einer schönen Arbeitsplatte und kräftigen Scharnieren aus dem Baumarkt schaffen sie so eine günstige Möglichkeit, um mehr Platz zum Spielen (oder einen Arbeitsplatz, der immer aufgeräumt ist, weil er ja hinterher weggeklappt wird) zu bekommen.

Tipp 7: 5 Minuten Aufräumen täglich

Wer jeden Tag ein bisschen aufräumt, wird vom Chaos nicht überwältigt. Doch Kindern fehlt meist noch das Zeitgefühl. Mit einer bunten Eieruhr oder einem lustigen Wecker (das Smartphone geht auch) kann Ihr Kind es trainieren. Einfach die eingeplante Aufräumzeit einstellen und sich vom Klingelton erinnern lassen. Natürlich benötigen Erst- und Zweitklässler dabei noch Unterstützung, aber der 3. Klasse ist diese Form der Zeitplanung dann aber auch schon alleine zu bewältigen, wenn sie frühzeitig eingeübt wurde.

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