Morgenmuffel – das hilft!

Wenn Kinder nicht aus dem Bett kommen

Ist Ihr Kind ein Morgenmuffel? Dann befindet es sich in guter Gesellschaft. Viele Jungen und Mädchen haben Probleme mit dem frühen Aufstehen. Aber es hilft ja nichts, die Schule wartet nicht auf die Langschläfer.

Was im Sommer ganz gut gelingt, klappt im Winter leider nur sehr schlecht. Viele Kinder sind morgens kaum wach zu bekommen. Sie haben schon zwei Wecker am Bett stehen und trotzdem fällt das Aufstehen so schwer. Wenn sie endlich im Bad sind, sind sie schlecht gelaunt und kaum ansprechbar. Auch in der Schule haben sie Anlaufschwierigkeiten.

Paul ist morgens immer sehr müde.

Mama, ich bin müde!

Kälte, Dunkelheit und der Ausblick auf die vielleicht ungeliebte Schule machen vielen Kindern das Aufstehen nicht gerade leicht. Da ist es verlockend, ein langsamer Morgenmuffel zu sein. Immerhin lässt sich so vielleicht noch eine kleine Ruhepause durchsetzen oder sogar 5 Minuten Schlaf.

Nicht jeder ist ein Morgenmuffel

Untersuchungen zeigen immer wieder, dass alle Menschen einer inneren Zeituhr folgen, die durchaus sehr unterschiedlich sein kann. Morgenmuffel, also Menschen die morgens nur schwer in die Gänge kommen, haben es wirklich schwerer als andere. Da steckt keine Absicht oder böser Wille dahinter. Würde der Unterricht später beginnen und sich in den Abend ziehen, käme das vielen Kindern sicher sehr entgegen.

Morgenmuffel

Diese Tricks helfen Morgenmuffeln aufzustehen
  1. Viel Zeit zum Aufstehen einplanen, um Stress zu vermeiden.
  2. Unbedingt etwas essen oder zumindest etwas Nahrhaftes (frische Bananenmilch) trinken, falls ein Kind so früh nichts herunterbringt.
  3. Bewegung macht munter, sich ausgiebig im Bett räkeln und zu dehnen hilft beim Wachwerden.
  4. Direkt nach dem Aufwachen Licht ins Zimmer lassen, im Winter helfen spezielle Lampen mit mindestens 5000 Lux Helligkeit.
  5. Frische, kalte Luft oder sogar eine kalte Dusche machen sofort munter, denn der Körper wird einer kurzfristigen Stresssituation ausgesetzt.
  6. Aufwachen am Ende eines Schlafzyklus in der REM-Phase, der jeweils ca. 90 Minuten dauert, also optional nach 9 Stunden.

Und liebevolles Kuscheln hilft beim Wachwerden auch. Aber aufpassen, dass nicht beide dabei wieder einschlafen.