Nerven aus Stahl: So bekommt man sie!

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Nervosität und Aufregung sind Gefühle, die uns in einigen Situationen einschränken und unsere Leistung vermindern können. Dazu empfinden viele Menschen sie als unangenehme Begleiter im täglichen Leben. Wenn Angst- und Panikgefühle zur extremen Belastung werden, sollte man sich Hilfe bei einem Arzt oder Psychologen suchen, die leichte Anspannung vor einer Prüfung, einem Bewerbungsgespräch oder Ähnlichem kann allerdings mit einigen Tipps und Tricks bewältigt werden. Was es dabei zu beachten gibt, verraten wir in diesem Beitrag!

Ernährung spielt eine Rolle

Richtig gelesen! Mit der passenden Ernährung wird das Nervenkostüm wortwörtlich gestärkt. Man kann sich die Aufregung also zumindest ein Stück weit wegfuttern. Wichtig sind dabei vor allem die B-Vitamine, die einen direkten Einfluss auf das Nervensystem haben. Einige der B-Vitamine können vor allem bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung zu wenig vorkommen und müssen dann zusätzlich zugeführt werden. Dabei ist vor allem von Vitamin B12 die Rede. Die restlichen B-Vitamine können durch eine bewusste Ernährung ausreichend bereitgestellt werden. Vitamin B1 hilft dabei, dem Körper schnell und effizient Energie zu liefern, wenn eine Stresssituation auftritt. Man findet den Stoff vor allem in Vollkornprodukten und Linsen, aber auch eine Handvoll Walnüsse pro Tag bietet eine hervorragende Quelle an Vitamin B1. Gelassenheit und Entspannung verspricht das Vitamin B2, das eine beruhigende Wirkung auf die Nerven hat. Der Körper schüttet bei reichlicher Versorgung mit Vitamin B2 weniger Stresshormone aus, wodurch Nervosität automatisch verringert wird. Für die perfekte Versorgung wird der Konsum von Joghurt, Eiern oder Sonnenblumenkernen empfohlen. Vitamin B12 ist elementar für die Grundfunktionen des Nervensystems. Es hilft dabei wichtige Botenstoffe im Gehirn zu bilden, die für die Wahrnehmung und Kommunikation zwischen den Nerven zuständig sind. Auch Vitamin C sollte für starke Nerven erwähnt werden. Das wird für die Produktion von Adrenalin gebraucht und sorgt für schnelle Reaktionsfähigkeit und ein hohes Energielevel. Vitamin C findet man nicht nur in Zitrusfrüchten, sondern auch in Paprika, Spinat und anderen Gemüsesorten.

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Übung macht den Meister

Wird vom Gehirn gesprochen, bezeichnen viele es gerne als eine Art Muskel, der stetig trainiert werden soll. Auch wenn dies nur im metaphorischen Sinne gemeint ist, da das Organ keine Muskelstränge besitzt, kann man sich dieses Bild im Kopf behalten. Wer verschiedene Lerntechniken nicht wiederholt und sein Gehirn allgemein fordert, muss mit der Zeit mit einigen Konsequenzen rechnen. So können Konzentration und Merkfähigkeiten verkümmern und die Denkleistung allgemein abnehmen. Die gute Nachricht ist jedoch, dass man selbst beim Auftreten solcher Symptome noch jederzeit gegenlenken kann. Dafür gibt es heute viele Tools, die auf spielerische Weise das Gehirn trainieren. Auf dem Smartphone oder Tablet stehen dazu zahlreiche Spiele bereit, die Spaß machen und gleichzeitig eine positive Auswirkung auf das Gehirn haben. Wer solche Programme ausprobieren möchte, findet im Google Play Store z. B. NeuroNation oder Lumosity. Die Levels können außerdem unter Zeitdruck bewältigt werden, was die Schwierigkeit erhöht, gleichzeitig aber auch die Nerven stärkt. Mit dem zusätzlichen Zeitfaktor müssen User lernen, trotz Stress konzentriert zu bleiben und sich voll und ganz auf die Aufgabe zu fokussieren. Spiele wie Dame oder Schach können ebenfalls dabei helfen, Nervenstärke zu trainieren, da man gegen einen Gegenspieler antreten muss. Um zu gewinnen, muss man immer einen Schritt vorausdenken und sollte sich dabei möglichst keine Anspannung anmerken lassen. Interessant sind natürlich auch Glücksspiele, bei denen der Ausgang einer Runde nicht vollständig von der Leistung des Spielers abhängt, sondern der Zufall mit am Steuer sitzt. Wer z. B. am Automaten in einem seriösen Online Casino spielt, trainiert seine Nerven automatisch. Egal ob man gewinnt oder verliert, ist es wichtig, ruhig zu bleiben und seinen nächsten Zug überlegt zu planen. Wer gerade verloren hat, ist verleitet dazu, seinen Einsatz zu erhöhen, um seinen Verlust wieder aufzuwiegen. Gewinnt man, schüttet der Körper Dopamin aus und man möchte vielleicht alles auf eine Karte setzen. Hier Ruhe zu bewahren und einen kühlen Kopf zu behalten, ist nicht nur essenziell, sondern auch ein tolles Training für den Geist. 

Wer vor Prüfungen, Bewerbungsgesprächen oder Wettkämpfen gerne einmal die Nerven wegschmeißt, steht sich oft selbst im Weg. Die stressigen Situationen können schnell zum Alptraum werden, müssen es aber nicht. Wer seine Nerven auf verschiedene Weisen stärkt, kann in unangenehmen Situationen souverän reagieren und die Anspannung effektiv bekämpfen. Dabei spielen Faktoren wie die Ernährung eine große Rolle, aber auch Gehirntraining kann viel bewirken.